Nach dem Anschlag in Münster

Motivbild TrauerTrauer und Mitgefühl hat der Anschlag von Münster am 7. April ausgelöst. In der evangelischen Morgenfeier am Folgetag sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zu den Vorfällen: "Aus heiterem Himmel ist Gewalt, ist Kummer, Schmerz und Leid über Menschen hereingebrochen, die einfach nur ihr Wochenende und ein paar freie Stunden genossen haben." Sie forderte die Menschen auf, den Opfern und ihren Angehörigen in Gedanken und Gebeten beizustehen: "Das ist es, was wir tun können. Mit unseren Herzen und Gedanken bei denen zu sein, die sich die Seele aus dem Leib heulen, die es schüttelt und beutelt. Denen schwere Wege bevorstehen. Beten, das ist es, was wir tun können für die, die schwer oder auch nur leichter verletzt sind. Sie alle brauchen unsere empathischen, einfühlsamen Gedanken und Gefühle."

Die großen Töchter Gottes. Starke Frauen der Bibel

Buchtitel "Die großen Töchter Gottes"Die biblischen Texte erzählen von beeindruckenden Frauen. Sie sind stark, unbeugsam, eigensinnig, aber auch zerbrechlich und manchmal in sich versunken. Die Malerin und Illustratorin Susanne Janssen und Susanne Breit-Keßler haben sich in ihrem gemeinsamen Buch "Die großen Töchter Gottes" von diesen Frauen inspirieren lassen: Mit starken Portraits und einfühlsamen Texten zeigen sie diese als Vorbilder und als Schwestern. Mit all der Lebenslast und Lebenslust, die wir heute auch verspüren. Im März wurde das Buch auf der Leipziger Buchmesse präsentiert.

Neue Pfarrerinnen und Pfarrer im Kirchenkreis

Die angehenden Pfarrer*innen zusammen mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler (Bild: sbk)Der Kirchenkreis freut sich über neue Pfarrerinnen und Pfarrer: Am 4. März wurden Johanna Thein, Christine Rießbeck, Claudia Mühlbacher, Hanna Stahl, Yvonne Renner und Alois Vogl feierlich ordiniert. Den Gottesdienst feierte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in der Münchner St. Lukas-Kirche. Sie freute sich zusammen mit den Gemeinden der frisch ordinierten: "Diese großartigen jungen Menschen mit ihren reichen Gaben und Fähigkeiten sind ein Segen für unsere Kirche!"

Weitere Informationen zum Berufsziel "Pfarrer*in"

Felix Reuter wird neuer Dekan im Prodekanat München-Nord

Felix Reuter (Bild: Ilja Sedov)Pfarrer Felix Reuter (41) wird neuer Dekan im Prodekanat München-Nord. Er ist Nachfolger von Dekan Uli Seegenschmiedt (60), der seit 1. Februar 2018 als Pfarrer in der Evangelischen Kirchengemeinde Berlin-Mariendorf tätig ist.

Felix Reuter, geboren in München, war nach seinem Vikariat in Germering seit 2007 Pfarrer an der Christuskirche in Landshut. Seit 2012 war er dort auf der 2. Pfarrstelle mit der pfarramtlichen Geschäftsführung betraut. Er ist gespannt auf seine neue Aufgabe: „Ich möchte mich zusammen mit den Kirchengemeinden vor Ort weiter auf die Suche machen, wie wir den uns anvertrauten Menschen mit Zuversicht und Ernsthaftigkeit, mit Fröhlichkeit und der ein oder anderen neuen Idee einen einfachen Zugang zum christlichen Glauben ermöglichen.“ Reuter ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Zeig Dich! Sieben Wochen ohne Kneifen

Symbolbild "Zeig dich"Am Aschermittwoch hat wieder die bekannte evangelische Fastenaktion "7 Wochen ohne" begonnen. In diesem Jahr steht sie unter dem Motto "Zeig dich! 7 Wochen ohne kneifen." Susanne Breit-Keßler ist Kuratoriums-Vorsitzende und sagt über das Thema: "Wir möchten darauf Lust machen, sich für andere zu engagieren, dort, wo sie unsere Unterstützung brauchen. Zu widersprechen, wo überlegte Renitenz gefordert ist. Wir möchten Jugendlichen und Erwachsenen Mut machen, sich in Gottes Namen zu ihrer eigenen Persönlichkeit zu bekennen".

Neue Altarbibel für die Evangelische Akademie

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Akademiedirektor Udo Hahn (Bild: Judith Stumptner)Die Evangelische Akademie Tutzing ist eines der wichtigsten Tagungs- und Studienhäuser der Evangelischen Kirche. Und sie ist auch ein Ort der Andacht – in der Kapelle des Schlosses. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hat nun dem Akademiedirektor Udo Hahn eine neue Altarbibel für diese Kapelle überreicht: „Das Wort Gottes möge den Menschen, die in diese Kapelle kommen, zum Segen werden“

„Der Finsternis in Köpfen und Herzen wehren“

Logo des Pechmann-PreisesHeute wurden in der Münchner Erlöserkirche die diesjährigen Preisträger des Wilhelm Freiherr von Pechmann-Preises 2018 ausgezeichnet. Mit diesem Preis, der heuer mit 15.500 Euro dotiert ist, würdigt die Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern (ELKB) herausragende Leistungen in der Auseinandersetzung mit der Zeit des Nationalsozialismus und der Rolle der Kirche in dieser Zeit.

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