Tag der Pflegenden Angehörigen 2016

Patienten- und Pflegebeauftragter Hermann Imhof MdL, Landtagspräsidentin Barbara Stamm, Regionalbischöfin Susanne Breit-KeßlerDer größte Pflegedienst in Bayern ist die Familie: Etwa 70 Prozent aller Pflegebedürftigen werden zuhause versorgt und betreut, durch ambulante Pflegedienste und in den meisten Fällen auch durch Angehörige. Den pflegenden Angehörigen widmete die bayerische Staatsregierung am 8. September einen eigenen Tag. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler hielt dort das Impulsreferat „Respekt! Die wahren Helden des Alltags“. Darin würdigte sie die wichtige Arbeit der Pflegenden, „die eine der wichtigsten Aufgaben unserer Zeit erfüllen“.

Kraft, Liebe und Besonnenheit

Zum Jahrestag der Anschläge vom 11. September hat Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler eine Morgenandacht im Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet: "Der 11. September. Ein Datum, das unauslöschliche Bilder in unseren Köpfen erzeugt. Jeder und jede weiß auch nach 15 Jahren noch, wo er oder sie war, als die Twin Towers in New York in sich zusammen krachten, das Pentagon angegriffen und ein weiteres Flugzeug zum Absturz gebracht wurde. Was für ein Tag. Und da kommt dieser Satz des Paulus daher. Zu uns, die wir unsere mühsam errungene Leichtigkeit des Seins verloren haben. „Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“ Die Morgenandacht kann auf der Seite des Bayerischen Rundfunks angehört werden.

Feierliche Ordination

Nachwuchs für den Kirchenkreis: Matthias Schwarz, Maral Zahed, Alexander Schmidt und Fabian LudwigDer Kirchenkreis München-Oberbayern begrüßt am 11.09.2016 vier neue PfarrerInnen. Mit einem feierlichen Ordinationsgottesdienst in der Nazarethkirche München setzt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler den Nachwuchs offiziell ins Amt ein. Damit geht für die vier JungpfarrerInnen eine zweieinhalbjährige praktische Ausbildung zuende. Die neuen PfarrerInnen werden an vier Orten im Kirchenkreis aktiv: München, Altötting, Oberallershausen und Eching.

25 Jahre Meissener Erklärung

Die Meissen-Kommission 2016Der Ort Meissen ist vor allem für sein Porzellan weltweit bekannt. Doch auch aus einem weiteren Grund ist die Stadt von internationaler Bedeutung: Hier unterzeichneten 1991 die Evangelische Kirche in Deutschland und die Kirche von England eine Erklärung, nach der sie sich gegenseitig als Kirche mit allen ordinierten Ämtern und Sakramenten anerkennen. Das 25-jährige Jubiläum dieser Partnerschaft haben die beiden Kirchen nun gebührend gefeiert.

Augsburg macht MUT

Das diesjährige Hohe Friedensfest in Augsburg stand ganz sichtbar unter dem Wort "Mut" (Bild: sbk)Am 8. August 1650 wurde in den evangelischen Kirchen Augsburgs zum ersten Mal das Hohe Friedensfest mit festlichen Gottesdiensten gefeiert – und seitdem jedes Jahr. Seit vielen Jahren werden die Gottesdienste nun ökumenisch gefeiert: Im Mittelpunkt steht der Dank für Frieden, den wir erleben, die Bitte um Frieden bei uns und in der Welt und in diesem Jahr das Friedensfestthema: »MUT«. Die Festpredigt hielt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.  

Die Stadtfamilie gedenkt der Opfer des Amoklaufs

Der Gedenkgottesdienst in der Frieden-Christi-Kirche München (Bild: Gabriele März)Am Montagabend gedachten die Münchner in einem ökumenischen Gedenkgottesdienst mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg im Kirchenzentrum Olympiakirche–Frieden Christi der Opfer des Amoklaufs vom 22. Juli. In ihrer Predigt sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler die gesamte "Stadtfamilie" an: Sie würdigte den Zusammenhalt und das Mitgefühl unter den Münchnern. "Deswegen hält unsere Stadtfamilie, das ganze Land zusammen, wir stehen zueinander wie eine Familie, in der jeder und jede einzelne wertvoll ist."  Es sei wichtig, sich gegenseitig wahrzunehmen und Trost zu spenden. Und auch im Blick auf Täter hinzuschauen: "Denn was sich namenlos in einem ausbreitet, wird oft zum Flächenbrand." Darum brauche es eine Kultur der Achtsamkeit.

Die Predigt im Wortlaut

Trauer nach dem Amoklauf in München

Trauer und Entsetzen nach dem Amoklauf in München (Bild: SBK)Die Regionalbischöfin des Kirchenkreises München und Oberbayern, Susanne Breit-Keßler, hat auf den Amoklauf im Münchner Olympia-Einkaufszentrum mit Entsetzen und Trauer reagiert. 

Bereits am Freitagabend hatte die Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zur Fürbitte für die Opfer und Verletzten in München aufgerufen: "Ich denke selbstverständlich an die Toten und Verletzten und ihre Familien. Sie sind in mein Gebet eingeschlossen. Ich denke auch an die Polizei München, an ihre tapferen Männer und Frauen. Danke für Ihren Einsatz und: Bleiben Sie behütet!" 

Am Samstag drückte die Regionalbischöfin bei der Kranzniederlegung am Tatort den Opfern ihr Beileid aus und betete für die Angehörigen und Opfer: "Wir trauern aus ganzer Seele mit ihnen, wir weinen die Tränen mit." Gemeinsam mit wichtigen politischen Vertretern der Stadt München und der bayerischen Regierung gedachte sie der Todesopfer und der Verletzten. Sie dankte den Polizistinnen und Polizisten, den Kriseninterventionsteams, der Notfallseelsorge und auch denen, die ihr Haus geöffnet hatten um Menschen aufzunehmen. In der Trauer fühle sie sich auch verbunden mit allen Religionen der Stadt, die friedlich beisammen leben. Und im anschließenden Gespräch mit Pressevertretern sagte Breit-Keßler: "Ich denke auch an die Eltern des Täters, die jetzt schreckliche Stunden erleben müssen."

Mit dem Evangelischen Pressedienst sprach Susanne Breit-Keßler über die möglichen Hintergründe und Konsequenzen des Amoklaufs: "Wir müssen intensiv nachdenken, warum ein junger Mensch, dem die Welt offensteht und der sein ganzes Leben noch vor sich hat, dieses Leben und das anderer mutwillig zerstört." Um solchen sinnlosen Taten vorzubeugen, "sollten wir miteinander wieder mehr eine Gemeinschaft pflegen, die sich weniger auf Oberflächlichkeiten, sondern mehr auf die Tiefe und den Sinn des Daseins konzentriert".

Am Samstag Abend war Susanne Breit-Keßler zu Gast in der Sendung "Münchner Runde extra" des Bayerischen Fernsehens. In ihrem abschließenden Statement ermunterte Sie die Zuschauer: "Wir sollten in Gottes Namen das Leben lieben und dies dadurch zeigen, dass wir empathisch und einfühlsam sind und jeden Tag mit den Menschen, denen wir anvertraut sind, als unverwechselbaren, kostbaren Tag gestalten. Nehmen sie ihre Liebsten jeden Tag in den Arm, wenn Sie nach Hause kommen und wenn Sie aus dem Haus gehen, denn es sind wunderbare Menschen, die Ihnen geschenkt sind. Behüte Sie Gott."

In einem Interview mit Katja Völkl für ERF sprach Susanne Breit-Keßler darüber, dass uns Gott gerade in unserem Leid nahe sein wolle. Hass und Gewalt würden nicht weiter führen. Es sei wichtig, sich nicht zu verschließen und zu verstecken, sondern füreinander da zu sein: "Wir müssen mit klarem Verstand und Liebe im Herzen versuchen, diese Gewalt, die über uns herein bricht, zu überwinden."

Am Montagabend gedachten die Münchner der Opfer in einem ökumenischen Gedenkgottesdienst mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Stadtdekanin Barbara Kittelberger und Bischofsvikar Rupert Graf zu Stolberg im Kirchenzentrum Olympiakirche–Frieden Christi. In ihrer Predigt sprach die Regionalbischöfin die gesamte "Stadtfamilie" an: Sie würdigte den Zusammenhalt und das Mitgefühl unter den Münchnern. "Deswegen hält unsere Stadtfamilie, das ganze Land zusammen, wir stehen zueinander wie eine Familie, in der jeder und jede einzelne wertvoll ist."  Es sei wichtig, sich gegenseitig wahrzunehmen und Trost zu spenden. Und auch im Blick auf Täter hinzuschauen: "Denn was sich namenlos in einem ausbreitet, wird oft zum Flächenbrand." Darum brauche es eine Kultur der Achtsamkeit.

Auf Facebook berichtete Breit-Keßler, unzählige Menschen aus Deutschland und aus aller Welt hätten ihre Solidarität bekundet und litten mit den Familien mit, "die ihre Kinder, ihre Söhne und Töchter verloren haben". Sie gab die "mitfühlenden und warmherzigen" Grüße von Åke Bonnier, dem Bischof der Partnerdiözese Skara (Schweden) und der anglikanischen Bischöfe aus England weiter.

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