Jörg Hammerbacher wird Dekan in Weilheim

Jörg Hammerbacher (Bild: Privat)Am Mittwoch, den 13. März 2019 wurde Kirchenrat Jörg Hammerbacher zum neuen Dekan im Evangelisch-Lutherischen Dekanatsbezirk Weilheim gewählt. Als Dekan leitet er gemeinsam mit dem Dekanatsausschuss (gewählten Vertretern aus den Kirchengemeinden und den Werken) einen der flächenmäßig größten Dekanatsbezirke in Bayern. Gleichzeitig ist er auch Pfarrer der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Weilheim.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler dankt Rettungskräften für Wintereinsatz

Kindergarten Arche Noah in Bad Tölz 2006Die Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler dankt den zahlreichen Rettungskräften aus ganz Bayern für ihren unermüdlichen Einsatz in den Katastrophengebieten. Der schwere Wintereinbruch, der große Teile Oberbayerns in Not gebracht und mehrere Todesopfer gefordert habe, sei eine große Belastung für die Bevölkerung. Den Angehörigen der Todesopfer spricht die Ständige Vertreterin des Landesbischofs ihre Anteilnahme aus. „In Gedanken und Gebeten sind wir bei den Familien“ so Breit-Keßler heute in München.

"Niemand darf sterben, bloß weil wir gut aussehen wollen"

Symbolbild Kleidung (CC)Ein Geistliches Wort zu Weihnachten von Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler.

Seit Wochen geht das schon so. In jeder Zeitung, in allen Newslettern wird Christmas Chic angeboten - elegante Kleidung für die Feiertage. Da funkelt und glitzert es aus allen Knopflöchern, in blauem Samt, schwarzer Seide oder roter Spitze. Auch die Dessous, die Unterwäsche der Damen, zeigt sich festtäglich verführerisch. Nichts dagegen zu sagen. Weihnachten ist ein sinnliches Fest, zu dem die ganze Leiblichkeit gehört. Schließlich wird Gott selbst Mensch mit allem, was dazu gehört.

Heilsame Sprache am Telefon

Telefonseelsorge SymbolbildSeit 50 Jahren hat die evangelische Telefonseelsorge München rund um die Uhr ein offenes Ohr für Menschen und ihre Sorgen. "Die Telefonseelsorge ist immer da, so wie Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienst", sagte deren Leiter Norbert Ellinger der Nachrichtenagentur epd. Rund 50 Menschen in Krisensituationen rufen laut Ellinger täglich die kostenfreie Hotline 0800 111 0 111 an.

Erinnerung und Mahnung für Gegenwart und Zukunft

Die Synagoge in Hainsfarth„Ich weiß jetzt, was Pogrome sind, weiß, was Menschen tun können, Menschen, die Ebenbilder Gottes.“ Entsetzt schrieb die 18-jährige Wiener Gymnasiastin Ruth Maier das im November 1938 in ihr Tagebuch. Die Novemberprogrome mündeten schließlich in die Shoah. 80 Jahre später gedachten Menschen in ganz Deutschland der entsetzlichen Verbrechen, auch die jüdische Gemeinde von Hainsfarth im schwäbischen Landkreis Donau-Ries. Als Rednerin sprach dort Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler: "Die ungeheure Zahl gequälter und ermordeter Menschen, das unendliche Leid der Familien, deren Angehörige umgebracht wurden, ist und bleibt unfassbar, unbegreifbar. Worte versagen angesichts dessen, was sogenannte Ebenbilder Gottes anderen angetan haben." 

Gedenken an die Novemberpogrome

Am 9. November jähren sich die barbarischen Novemberpogrome zum 80. mal. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler schreibt dazu:

Das Leid der Opfer und die Taten der Täter machen auch nach 80 Jahren fassungslos. Unvorstellbar ist, dass es keinen Aufschrei der deutschen Bevölkerung gab angesichts des Terrors gegen die jüdischen Mitbürger. Wir müssen in allen Tonlagen den Verlust menschlichen Lebens, den Verlust einer humanen Kultur beklagen. Wir müssen uns und andere damit beharrlich konfrontieren – auf dass nie wieder geschehen möge, was geschah.

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