Gesellschaft

Gedenken an die Opfer des Todesmarsches von Dachau

Das Todesmarsch-Mahnmal in DachauIn den Tagen vor der Befreiung des KZ Dachau wurden tausende der Gefangenen durch einen erbarmungslosen Todesmarsch ermordet. 73 Jahre später wurde mit einer Gedenkstunde am Mahnmahl in Dachau dieser grausamen Tat gedacht. Zuvor war der Motorradclub "Kuhle Wampe" den Weg der Opfer abgefahren. Es sprachen der Überlebende Abba Naor, der Dachauer Oberbürgermeister Florian Hartmann und auch Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler für die evangelische Kirche. Sie dankte den Veranstaltern um die Initiative "Mahnmal Todesmarsch" für ihre wichtige Erinnerungsarbeit: "Menschen wie Sie tragen bei zum Überleben der Demokratie, zu ihrer Lebendigkeit und dazu, dass die damaligen Häftlinge niemals vergessen werden." 

Mammalade für Karla

Bild: Klaus SchunkSo lecker kann Nächstenliebe schmecken: In Neubiberg bei München kocht ein Verein Marmelade und unterstützt mit dem Erlös das Münchner Frauenobdach ‚Karla 51‘. Am 6. Januar feierte er seine Gründung mit einem Gottesdienst und natürlich auch mit viel Marmelade.

Andacht zur CSU-Winterklausur in Seeon

Copyright Kloster SeeonDerzeit führt die CSU ihre traditionelle Winterklausur durch. Wie auch in den vergangenen Jahren besuchte Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler die Politikerinnen und Politiker, um zu Beginn der Klausurtagung im Kloster Seeon eine Andacht zu feiern. Es sei für sie ein großes Gut, dass Menschen die Möglichkeit haben sich politisch zu engagieren und frei wählen zu können: „In meinen Augen ist das ein Geschenk der Freiheit.“

Leidenschaftlich vom Glauben reden

Susanne Breit-Keßler im Gespräch mit dem Sonntagsblatt (Bild: Schröder / Sonntagsblatt)Zu ihrem 15-jährigen Amtsjubiläum im Kirchenkreis München-Oberbayern zieht Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler eine Zwischenbilanz: Im Gespräch mit dem Sonntagsblatt, der evangelischen Wochenzeitung für Bayern erzählt sie, was ihr bei ihrer Arbeit wichtig ist – grundsätzlich und auch ganz aktuell.

Im Interview spricht sie unter anderem über den ökumenischen und interreligiösen Dialog, ihre Pläne für das Reformationsjubiläum und die Herausforderungen in den nächsten Jahren: Dafür liegt ihr "die Frage am Herzen, wie wir mit noch größerer Leidenschaft für unsere Sache, unsere wunderbare Botschaft eintreten können, wie wir mit noch größerer Selbstverständlichkeit und Zuversicht unseren Glauben öffentlich machen können."

Gutes Beispiel – Der Wettbewerb

Gutes Beispiel – Der Wettbewerb
Wie können wir unsere Gesellschaft positiv verändern? Radio Bayern 2 sucht in seinem Wettbewerb nach Menschen und Projekten, die Impulse setzen und Veränderungen voranbringen. Durch die Aktion sollen innovative Projekte gefördert und den Machern Anerkennung ausgesprochen werden. Vor allem soll sie aber auch andere inspirieren, selbst auch mit gutem Beispiel voranzugehen.

Engagement in der Welt gehört zum protestantischen Selbstverständnis. Jurymitglied Susanne Breit-Keßler freut sich auf viele Einsendungen: „Wir brauchen Leidenschaft in unserer Gesellschaft, wir brauchen es, dass sich Menschen füreinander einsetzen und das schönste daran ist ja, dass man selber in der eigenen Seele auch einen Nutzen davon hat.“

Weitere Informationen zum Wettbewerb

Lilie fragen. Diakoniechef Ulrich Lilie beantwortet Leserfragen zur Flüchtlingskrise

Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)
Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)

Es gibt viele Fragen zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht von "einer der größten Herausforderungen für unser Gemeinwesen in diesem Jahrhundert“. Er möchte Bürgern die Gelegenheit geben, eine offene Diskussion zu diesem Thema zu führen. Darum lädt er Sie ein, auf evangelisch.de Ihre Fragen zu stellen.

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