Zur Geschichte des Kirchenkreises München

Einweihung der Evang.-Luth. St.-Johannes-Kirche in Ruhpodling 1952 (Bild: LAELKB)Das Landeskirchliche Archiv der ELKB zeigt ab dem 7. März ausgewählte Fundstücke aus dem Kirchenkreis München. Es präsentiert damit die evangelische Geschichte Oberbayerns, von der ersten Ansiedlung von Protestanten um 1800 über die Gründung des eigenständigen Kirchenkreises 1921 bis in die Gegenwart.

Die Ausstellung zeigt über 100 Ausstellungsstücke, überwiegend aus den eigenen Archivbeständen, zum Beispiel Baupläne, historische Karten, Amtsbücher, Plakate und Hausabendmahlsgerät. Der Schwerpunkt liegt auf der Zeit des Nationalsozialismus und den Nachkriegsjahrzehnten, etwa den olympischen Spielen 1972 in München. Ein bebilderter Katalog beschreibt die Exponate und ordnet sie in den historischen Kontext ein.

Die Jahresausstellung ist bis 22. Dezember in den Räumen des Landeskirchlichen Archivs (Veilhofstraße 8, 90489 Nürnberg) zu sehen. Der Eintritt ist frei.

In jedem Jahr zeigt das Landeskirchliche Archiv der ELKB die Geschichte eines der sechs bayerischen Kirchenkreise. Das Landeskirchliche Archiv ist das historische Gedächtnis der ELKB: Es verwahrt das Archivgut der kirchenleitenden Organe, sonstiger kirchlicher Dienststellen (auch vieler Pfarrämter) und Einrichtungen und ihrer jeweiligen Vorgänger.