Diakonie

Kleiner Zufluchtsort

Kleine Karla (Bild: SBK)Das Frauenhaus "Karla 51" in München bekommt eine Tochter: Die "Kleine Karla". Nur ein paar Schritte von der bestehenden Einrichtung entfernt gibt es hier nun 15 weitere Wohnungen für Frauen und ihre Kinder. Wenn sie in einer akuten Krise – zum Beispiel bei häuslicher Gewalt – schnell Hilfe und Schutz benötigen finden sie hier einen Zufluchtsort.

Mammalade für Karla

Bild: Klaus SchunkSo lecker kann Nächstenliebe schmecken: In Neubiberg bei München kocht ein Verein Marmelade und unterstützt mit dem Erlös das Münchner Frauenobdach ‚Karla 51‘. Am 6. Januar feierte er seine Gründung mit einem Gottesdienst und natürlich auch mit viel Marmelade.

Grau sind nur die Haare – Impulstag Seniorenarbeit 2.0

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

In der ausführlichen Auswertung der fünften EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft „Vernetzte Vielfalt“ (wie auch in anderen Studien) werden die 60-70/75-jährigen als interessanteste Gruppe beschrieben. In Zukunft würden die „jungen Alten“ für die Kirche an Bedeutung gewinnen. Kirchliche Seniorenarbeit richtet sich an ein breites Spektrum von Menschen. Dabei stellt uns nicht nur die große Zeitspanne von etwa 40 Jahren – von den jüngsten bis zu den ältesten Senioren – vor Herausforderungen. Auch die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen sind zu berücksichtigen. „Wir brauchen neue und andere Wege in der Seniorenarbeit, weil wir „neue“ und andere Senioren haben“, so beschreibt es Dipl. Theologin Susanne Fetzer.

Das Dekanat Weilheim wird darum am 27. Februar 2016 einen "Impulstag Seniorenarbeit 2.0" veranstalten. Er ist eine Chance für die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden, für die Ehren- und Hauptamtlichen, für die KirchenvorsteherInnen und Mitarbeitende in der Seniorenarbeit, die „neuen und anderen Senioren“, die unterschiedlichen Situationen und Lebenswelten wahrzunehmen und Konzepte und Projekte auszutauschen. Sie bekommen Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.

Weitere Informationen

Lilie fragen. Diakoniechef Ulrich Lilie beantwortet Leserfragen zur Flüchtlingskrise

Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)
Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)

Es gibt viele Fragen zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht von "einer der größten Herausforderungen für unser Gemeinwesen in diesem Jahrhundert“. Er möchte Bürgern die Gelegenheit geben, eine offene Diskussion zu diesem Thema zu führen. Darum lädt er Sie ein, auf evangelisch.de Ihre Fragen zu stellen.

Subscribe to RSS - Diakonie