Grau sind nur die Haare – Impulstag Seniorenarbeit 2.0

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

In der ausführlichen Auswertung der fünften EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft „Vernetzte Vielfalt“ (wie auch in anderen Studien) werden die 60-70/75-jährigen als interessanteste Gruppe beschrieben. In Zukunft würden die „jungen Alten“ für die Kirche an Bedeutung gewinnen. Kirchliche Seniorenarbeit richtet sich an ein breites Spektrum von Menschen. Dabei stellt uns nicht nur die große Zeitspanne von etwa 40 Jahren – von den jüngsten bis zu den ältesten Senioren – vor Herausforderungen. Auch die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen sind zu berücksichtigen. „Wir brauchen neue und andere Wege in der Seniorenarbeit, weil wir „neue“ und andere Senioren haben“, so beschreibt es Dipl. Theologin Susanne Fetzer.

Das Dekanat Weilheim wird darum am 27. Februar 2016 einen "Impulstag Seniorenarbeit 2.0" veranstalten. Er ist eine Chance für die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden, für die Ehren- und Hauptamtlichen, für die KirchenvorsteherInnen und Mitarbeitende in der Seniorenarbeit, die „neuen und anderen Senioren“, die unterschiedlichen Situationen und Lebenswelten wahrzunehmen und Konzepte und Projekte auszutauschen. Sie bekommen Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.

Weitere Informationen

Zum Tod von David Bowie

David Bowie

"Put on your red shoes and dance the blues"... Als Susanne Breit-Keßler gestern gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Landeskirchenamtes Hausandacht feierte, ging sie auf die überraschende Nachricht vom Tod David Bowies ein. Dabei würdigte sie ihn als Ausnahmekünstler: Er brachte Lebensgefühle zum Ausdruck, die auch uns angehen. Mit seinem letzten Album schließlich auch den Tod.

Die Predigt im Wortlaut

Das Weihnachtsevangelium in 15 Sprachen

Das Weihnachtsevangelium in verschiedenen Sprachen

„In den letzten Monaten sind die Worte des Weihnachtsevangeliums vom fehlenden Platz in der Herberge erschreckend aktuell geworden“ heißt es im Vorwort des Heftes, in dem die Deutsche Bibelgesellschaft die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in 15 verschiedenen Sprachen abgedruckt hat. Das Heft soll eine Hilfestellung sein, um mit Flüchtlingen und Migranten ins Gespräch zu kommen und ihnen in der Weihnachtszeit „Herzlich Willkommen“ zu sagen. Der Kirchenkreis hat es über alle Dekanate an die Kirchengemeinden verteilen lassen.

Lilie fragen. Diakoniechef Ulrich Lilie beantwortet Leserfragen zur Flüchtlingskrise

Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)
Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)

Es gibt viele Fragen zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht von "einer der größten Herausforderungen für unser Gemeinwesen in diesem Jahrhundert“. Er möchte Bürgern die Gelegenheit geben, eine offene Diskussion zu diesem Thema zu führen. Darum lädt er Sie ein, auf evangelisch.de Ihre Fragen zu stellen.

Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?

Alpenflusslandschaften

Oberbayern ist gesegnet mit wundervollen Landschaften: Bergen, Seen und nicht zuletzt den Alpenflüssen. Doch die Flüsse sind bedroht, denn nur noch zehn Prozent der Flussläufe gelten als intakt. Der Bezirk Oberbayern startet darum seine Dialogreihe „Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?“. Auf der ersten Informationsveranstaltung sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler als Vertreterin des Kirchenkreises.

Menschen beherbergen - Jahresempfang 2015

Bild der Allerheiligenhofkirche am Jahresempfang 2015400 Personen folgten am Mittwoch, den 24. Juni 2015, der Einladung von Frau Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zu ihrem Jahresempfang in die Allerheiligenhofkirche in der Residenz München. Der Empfang stand unter dem Motto „Menschen beherbergen“. Die Regionalbischöfin hatte Personen eingeladen, die sich in den Kirchengemeinden und kirchlichen Diensten ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren.

Susanne Breit-Keßler würdigte das menschenfreundliche und ideenreiche Engagement ihrer Gäste: „Sie, liebe Gäste, tun das Richtige. Sie spenden Geld und Kleider. Sie geben Deutschkurse und betreuen Schüler mit ihren Hausaufgaben. Sie begleiten zu Ämtern und Ärzten. Sie integrieren minderjährige Flüchtlinge in die Jugendarbeit, kochen und musizieren mit Flüchtlingen, führen ein Café der Nationen, machen Sonntagspicknick, Ausflüge – und feiern zusammen Gottesdienste.“

Gottesdienst zum 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer am Ostersonntag

Dietrich BonhoefferAm Ostersonntag, 5. April 2015, fand um 17:00 Uhr in der Erlöserkirche München-Schwabing ein Gottesdienst zum Gedenken an den evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer statt. Es predigte Frau Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Die musikalische Gestaltung lag bei KMD Michael Grill, der das 1944 von Dietrich Bonhoeffer in der Haft verfasste Gedicht "Christen und Heiden" vertont hat.

Dietrich Bonhoeffer war Theologe der Bekennenden Kirche. Zugleich war er ab 1940 im konspirativen Widerstand im Amt Ausland/Abwehr mit Dienststelle in München tätig. Er pendelte zwischen Bayern, Berlin und Hinterpommern und unternahm im Auftrag des Widerstands Auslandsreisen. In München war er polizeilich gemeldet in der Wohnung seiner Tante Christine Gräfin von Kalckreuth in der Unertlstr. 1 in Schwabing. 1943 wurde er verhaftet und im Gestapo-Gefängnis Berlin inhaftiert. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Flossenbürg ermordet.

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