Dank an die Rettungskräfte

In einem ökumenischen Gottesdienst in der Münchner Frauenkirche haben Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler und Domdekan Prälat Lorenz Wolf den etwa 800 Helfern und Mitgliedern der Hilfsorganisationen gedankt, die nach dem Zugunglück von Bad Aibling Hilfe geleitet haben.

Schon am 14. Februar hatte vor Ort ein Gedenkgottesdienst für alle Trauernden stattgefunden, dieser Gottesdienst galt nun ganz besonders den Helferinnen und Helfern. In ihrer Predigt dankte Susanne Breit-Keßler allen Helfern, nicht nur für ihr großes Engagement in Bad Aibling, sondern auch darüber hinaus für ihren täglichen Einsatz: "Wir haben Ihnen täglich zu danken und sind an jedem neuen Tag froh, dass es Sie gibt." Zugleich warb sie auch für mehr Anerkennung und Unterstützung für diese wichtigen Berufe.

Die Predigt im Wortlaut

Gutes Beispiel – Der Wettbewerb

Gutes Beispiel – Der Wettbewerb
Wie können wir unsere Gesellschaft positiv verändern? Radio Bayern 2 sucht in seinem Wettbewerb nach Menschen und Projekten, die Impulse setzen und Veränderungen voranbringen. Durch die Aktion sollen innovative Projekte gefördert und den Machern Anerkennung ausgesprochen werden. Vor allem soll sie aber auch andere inspirieren, selbst auch mit gutem Beispiel voranzugehen.

Engagement in der Welt gehört zum protestantischen Selbstverständnis. Jurymitglied Susanne Breit-Keßler freut sich auf viele Einsendungen: „Wir brauchen Leidenschaft in unserer Gesellschaft, wir brauchen es, dass sich Menschen füreinander einsetzen und das schönste daran ist ja, dass man selber in der eigenen Seele auch einen Nutzen davon hat.“

Weitere Informationen zum Wettbewerb

Weltgebetstag der Frauen 2016

Weltgebetstag 2016

Rund um den Globus feiern Christinnen am 4. März 2016 Weltgebetstag, auch in Oberbayern. In diesem Jahr ist Kuba das Schwerpunktland der ökumenischen Tradition. Wie sehen kubanische Christinnen ihr Land? Was sind ihre Sorgen und Hoffnungen angesichts politischer und gesellschaftlicher Umbrüche? Das Bibelwort des Jahres lautet „Nehmt Kinder auf und ihr nehmt mich auf“ (Mt 10,13-16) Ein gutes Zusammenleben aller Generationen begreifen die kubanischen Weltgebetstagsfrauen als Herausforderung – hochaktuell in Kuba, dem viele junge Menschen auf der Suche nach neuen beruflichen und persönlichen Perspektiven den Rücken kehren.

Der Weltgebetstag ist eine weltweite, ökumenische Basisbewegung christlicher Frauen. Ihr Herzstück ist ein Gottesdienst, den jedes Jahr Frauen eines anderen Landes vorbereiten. Er wird weltweit immer am ersten Freitag im März gefeiert. Christlicher Glaube, Gebet und Handeln für eine gerechte Welt gehören beim Weltgebetstag untrennbar zusammen.

Ökumenischer Gedenkgottesdienst in Bad Aibling

Erinnerung an Opfer des Zugunglücks mit Kardinal Marx und Regionalbischöfin Breit-Keßler

Der Gedenkgottesdienst in Bad Aibling (Bild: BR)

Mit einem Gedenkgottesdienst am Sonntag, 14. Februar, um 16 Uhr in der Pfarrkirche St. Georg in Bad Aibling haben die katholische und die evangelische Kirche an die Opfer des Zugunglücks von Bad Aibling erinnert. Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von München und Freising, und Susanne Breit-Keßler, die Ständige Vertreterin des Landesbischofs und Regionalbischöfin für München und Oberbayern, feierten den ökumenischen Gottesdienst gemeinsam mit Angehörigen der Opfer, Unfallbeteiligten, Rettungs- und Hilfskräften und weiteren Gläubigen. Auch Vertreter der Staatsregierung und weitere Vertreter der Politik waren anwesend. Der Gottesdienst wurde live im Fernsehen des Bayerischen Rundfunks übertragen.

Zu einem späteren Zeitpunkt ist ein weiterer Gottesdienst geplant, der sich insbesondere an die Rettungs- und Hilfskräfte richtet und den Dank für ihren Einsatz in den Mittelpunkt stellt.

Susanne Breit-Keßler zu Gast auf Bayern 2: Wie können wir Grenzen in den Köpfen überwinden?

Die Aktion "7 Wochen ohne"

Millionen Menschen in Deutschland haben sich auch dieses Jahr wieder zum Fasten entschlossen. Sie essen weniger oder bewusster, versagen dem Alkohol oder der Schokolade, schalten ihr Smartphone ab oder kündigen bei Facebook. Alle mit dem Ziel, durch Mangel an etwas Wichtigem das Bewusstsein für die Gewohnheiten, die Sinne und das Leben zu schärfen. Das diesjährige Fastenmotto der evangelischen Kirche verlangt den rund drei Millionen Protestanten, die jedes Jahr mitmachen, dagegen einiges an Kreativität ab: Es lautet: „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge“. Die Menschen sollen entdecken, „was das Herz weit macht“, erklärt die Schirmherrin der Aktion und Münchner Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Keine leichte Aufgabe!

Als Gast im Notizbuch-Freitagsforum bei Jutta Prediger diskutierte sie am 12. Februar auf Bayern 2 mit dem Querdenker, Hirnchirurgen, Philosophen und Stiftungsgründer Dr. Christoph Glaser, der die „Social Impact Bonds“ nach Kontinentaleuropa gebracht hat und immer wieder Menschen verleitet, Neues zu wagen. Er schließt beispielsweise Wetten mit Ministerien ab über den Erfolg seiner sozialen Projekte. „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge“ – Wie können wir Grenzen in den Köpfen überwinden? Ein Radiotalk mit Gedanken und Impulsen über Dinge, die uns am Herzen liegen – über Möglichkeiten, seelischen Ballast abzuwerfen, um den Blick zu weiten für die eigenen Bedürfnisse und die der Mitmenschen.

(Text: Bayern 2, Redaktion Gesellschaft und Familie)

Mitgefühl und Gebete für die Opfer des Zugunglücks bei Bad Aibling

Der bayerische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm und die Regionalbischöfin für München und Oberbayern, Susanne Breit-Keßler, haben heute ihr Mitgefühl für die Opfer des Eisenbahnunglücks in der Nähe der oberbayerischen Stadt Bad Aibling ausgedrückt.

Seit er von dem Unglück heute Morgen erfahren habe, so Landesbischof Bedford-Strohm, sei er „in Gedanken und im Gebet“ bei den Betroffenen, vor allem bei den Angehörigen der Gestorbenen. „Es ist etwas Fürchterliches, wenn man zur Arbeit fährt, mitten im Alltag ist, und so etwas Schlimmes passiert“.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler sagte, ihr „ganzes Mitgefühl und meine Gebete gelten den Familien, die einen ihrer Liebsten verloren haben“. In ihrer Fürbitte denke sie an die, „die schwer verletzt sind, und an die, die alle Kraft brauchen, um das Erlebte zu verarbeiten.“ In Gedanken sei sie auch bei allen Rettungskräften und der Polizei, „die vor Ort Schwerstarbeit leisten, um zu helfen“. Sie stehe in Kontakt mit dem zuständigen Dekan vor Ort und dem Leiter der Bundespolizei am Münchner Hauptbahnhof, sagte Breit-Keßler. Seit den frühen Morgenstunden stünden vor Ort Pfarrer und Seelsorger bereit, um den Angehörigen und Verletzten Trost und Hilfe zu geben, so Breit-Keßler.

(Text: 09.02.2016 / München, Johannes Minkus, Pressesprecher der ELKB)

Eröffnungsgottesdienst „7 Wochen ohne“

Susanne Breit-Keßler beim Fernsehgottesdienst zu 7 Wochen ohne (Bild: ZDF)

Die beliebte Fastenaktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „Großes Herz! Sieben Wochen ohne Enge“. Der Eröffnungsgottesdienst mit Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, Arnd Brummer (Geschäftsführer von 7 Wochen ohne) und Dekan Hayo Büsing fand am 14. Februar in der Auferstehungskirche Nassig/Wertheim statt. Er wurde live im ZDF übertragen.

Traditionell finden die Eröffnungsgottesdienste von „7 Wochen ohne“ am ersten Sonntag nach Aschermittwoch statt. In diesem Jahr fällt dieser auf den Valentinstag. Das Gottesdienstteam findet: „Das ist ein doppelter Grund, sich das eigene Herz mal ganz genau anzuschauen! In Wertheim oder vor dem heimischen Fernseher - wir freuen uns auf Sie!“

6. Segnungsgottesdienst für Ehepaare aller Konfessionen

Dr. Johannes Eckert OSB (Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz) und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler beim Segensgottesdienst

Von ganzem Herzen lieben – das schließt gerade auch bei interkonfessionellen Ehepaare eine tägliche gelebte Ökumene und viel Liebe und Respekt für die Heimatkirche des Partners mit ein.

Eheleute aller christlichen Konfessionen können sich einmal im Jahr (in der Regel im Februar) in einem gemeinsamen Gottesdienst und durch einen Segen von Dr. Johannes Eckert OSB, Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz und der evangelisch-lutherischen Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler in ihrer Beziehung neu  stärken und ermutigen.

Denn wer sich gemeinsam auf den Weg macht, erlebt nicht nur Hoch-Zeiten und muss sich immer wieder gemeinsam aufmachen, um den Brunnen der Liebe tiefer zu graben. Auch Eheleute gleicher Konfession sind herzlich eingeladen mitzufeiern und sich neu auf den Weg gemeinsamer ehelicher Lebensgestaltung in Christus zu machen.

Der ökumenische Segnungsgottesdienst wird von den Christen in der Maxvorstadt vorbereitet und durchgeführt. Eine Kinderbetreuung während des Gottesdienstes ermöglicht auch Ehepaaren mit Kindern eine Teilnahme. 

Bei einem Glas Sekt besteht im Anschluss die Gelegenheit zum Gespräch und persönlichen Kennenlernen.

Der Gottesdienst findet statt am 25. Februar um 19 h in der Basilika St. Bonifaz (Karlstraße 34, 80333 München).

Grau sind nur die Haare – Impulstag Seniorenarbeit 2.0

„Die Zukunft, die wir wollen, muss erfunden werden. Sonst bekommen wir eine, die wir nicht wollen.“ (Joseph Beuys)

In der ausführlichen Auswertung der fünften EKD-Erhebung über Kirchenmitgliedschaft „Vernetzte Vielfalt“ (wie auch in anderen Studien) werden die 60-70/75-jährigen als interessanteste Gruppe beschrieben. In Zukunft würden die „jungen Alten“ für die Kirche an Bedeutung gewinnen. Kirchliche Seniorenarbeit richtet sich an ein breites Spektrum von Menschen. Dabei stellt uns nicht nur die große Zeitspanne von etwa 40 Jahren – von den jüngsten bis zu den ältesten Senioren – vor Herausforderungen. Auch die unterschiedlichen Lebenswelten der Menschen sind zu berücksichtigen. „Wir brauchen neue und andere Wege in der Seniorenarbeit, weil wir „neue“ und andere Senioren haben“, so beschreibt es Dipl. Theologin Susanne Fetzer.

Das Dekanat Weilheim wird darum am 27. Februar 2016 einen "Impulstag Seniorenarbeit 2.0" veranstalten. Er ist eine Chance für die Verantwortlichen in den Kirchengemeinden, für die Ehren- und Hauptamtlichen, für die KirchenvorsteherInnen und Mitarbeitende in der Seniorenarbeit, die „neuen und anderen Senioren“, die unterschiedlichen Situationen und Lebenswelten wahrzunehmen und Konzepte und Projekte auszutauschen. Sie bekommen Impulse für die Weiterentwicklung der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren.

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