Das Weihnachtsevangelium in 15 Sprachen

Das Weihnachtsevangelium in verschiedenen Sprachen

„In den letzten Monaten sind die Worte des Weihnachtsevangeliums vom fehlenden Platz in der Herberge erschreckend aktuell geworden“ heißt es im Vorwort des Heftes, in dem die Deutsche Bibelgesellschaft die Weihnachtsgeschichte nach Lukas in 15 verschiedenen Sprachen abgedruckt hat. Das Heft soll eine Hilfestellung sein, um mit Flüchtlingen und Migranten ins Gespräch zu kommen und ihnen in der Weihnachtszeit „Herzlich Willkommen“ zu sagen. Der Kirchenkreis hat es über alle Dekanate an die Kirchengemeinden verteilen lassen.

Lilie fragen. Diakoniechef Ulrich Lilie beantwortet Leserfragen zur Flüchtlingskrise

Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)
Diakoniepräsident Ulrich Lilie (Bild: Diakonie/Hermann Bredehorst)

Es gibt viele Fragen zur aktuellen Situation der Flüchtlinge in Deutschland. Ulrich Lilie, der Präsident der Diakonie Deutschland, spricht von "einer der größten Herausforderungen für unser Gemeinwesen in diesem Jahrhundert“. Er möchte Bürgern die Gelegenheit geben, eine offene Diskussion zu diesem Thema zu führen. Darum lädt er Sie ein, auf evangelisch.de Ihre Fragen zu stellen.

Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?

Alpenflusslandschaften

Oberbayern ist gesegnet mit wundervollen Landschaften: Bergen, Seen und nicht zuletzt den Alpenflüssen. Doch die Flüsse sind bedroht, denn nur noch zehn Prozent der Flussläufe gelten als intakt. Der Bezirk Oberbayern startet darum seine Dialogreihe „Alpenflüsse – Gestern. Heute. Morgen?“. Auf der ersten Informationsveranstaltung sprach Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler als Vertreterin des Kirchenkreises.

Menschen beherbergen - Jahresempfang 2015

Bild der Allerheiligenhofkirche am Jahresempfang 2015400 Personen folgten am Mittwoch, den 24. Juni 2015, der Einladung von Frau Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler zu ihrem Jahresempfang in die Allerheiligenhofkirche in der Residenz München. Der Empfang stand unter dem Motto „Menschen beherbergen“. Die Regionalbischöfin hatte Personen eingeladen, die sich in den Kirchengemeinden und kirchlichen Diensten ehren- und hauptamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren.

Susanne Breit-Keßler würdigte das menschenfreundliche und ideenreiche Engagement ihrer Gäste: „Sie, liebe Gäste, tun das Richtige. Sie spenden Geld und Kleider. Sie geben Deutschkurse und betreuen Schüler mit ihren Hausaufgaben. Sie begleiten zu Ämtern und Ärzten. Sie integrieren minderjährige Flüchtlinge in die Jugendarbeit, kochen und musizieren mit Flüchtlingen, führen ein Café der Nationen, machen Sonntagspicknick, Ausflüge – und feiern zusammen Gottesdienste.“

Gottesdienst zum 70. Todestag von Dietrich Bonhoeffer am Ostersonntag

Dietrich BonhoefferAm Ostersonntag, 5. April 2015, fand um 17:00 Uhr in der Erlöserkirche München-Schwabing ein Gottesdienst zum Gedenken an den evangelischen Theologen und Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer statt. Es predigte Frau Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Die musikalische Gestaltung lag bei KMD Michael Grill, der das 1944 von Dietrich Bonhoeffer in der Haft verfasste Gedicht "Christen und Heiden" vertont hat.

Dietrich Bonhoeffer war Theologe der Bekennenden Kirche. Zugleich war er ab 1940 im konspirativen Widerstand im Amt Ausland/Abwehr mit Dienststelle in München tätig. Er pendelte zwischen Bayern, Berlin und Hinterpommern und unternahm im Auftrag des Widerstands Auslandsreisen. In München war er polizeilich gemeldet in der Wohnung seiner Tante Christine Gräfin von Kalckreuth in der Unertlstr. 1 in Schwabing. 1943 wurde er verhaftet und im Gestapo-Gefängnis Berlin inhaftiert. Am 9. April 1945 wurde er im KZ Flossenbürg ermordet.

Kreuzwegstationen II am Karfreitag

Kreuzwegstationen IIAm Karfreitag, 3. April 2015, wird um 15 Uhr in der Kreuzkirche München-Schwabing "Kreuzwegstationen II" aufgeführt. Malerei, Musik und Lyrik erzählen den Kreuzweg Jesu. Von und mit Hannes Beckmann, Cäsar W. Radetzky und Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler, sowie dem Philharmonischen Jazz-Orchester unter der Leitung von Hannes Beckmann und dem Don Camillo Chor unter der Leitung von Matthias Seitz.

Inspiriert von den überlieferten Stationen des Kreuzwegs, einer Reise zu den Schauplätzen und persönlichen Erfahrungen schufen der Jazzkomponist und Violinvirtuose Hannes Beckmann sowie der Maler Cäsar Radetzky ihre „Kreuzwegstationen“ in Musik und Bild. Das Gesamtkunstwerk verbindet eine neue expressionistische Musica Sacra zwischen westlicher, osteuropäischer, orientalischer Musiktradition und meditativer Ruhe mit Bildern von großer Intensität und Ausstrahlungskraft. In enger Korrespondenz zu Malerei und Musik meditieren Susanne Breit-Keßlers lyrische Texte über Leiden und Tod und atmen zugleich Leben und Hoffnung.

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