Martin Luther am Münchner Hauptbahnhof

Martin Luther als Graphic Novel im Münchner Hauptbahnhof (Bild: SBK)Comic-Helden wie Superman wird nachgesagt, dass sie notfalls auch einen Schnellzug mit bloßen Händen aufhalten konnten. Am Münchner Hauptbahnhof ist jetzt ein neuer Comic-Held aufgetaucht: Martin Luther. Der wird zwar keine ICEs stoppen, aber den einen oder anderen gestressten Fahrgast bremsen und ihm die Botschaft der Reformation näher bringen.

Die DB Station&Service AG zeigt zum Reformationsjubiläum an Deutschen Bahnhöfen Auszüge aus der Graphic Novel "Martin Luther“. Der Comic zeigt Szenen aus Luthers Kindheit, seiner Zeit als Mönch und seinem Wirken als Reformator. Die Geschichten sind spannend erzählt und eindrücklich illustriert. Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler weihte die Ausstellung am 13. April am Hauptbahnhof ein. Den anwesenden Gäste gefiel der Comic ausgezeichnet: „Es ist eine pfiffige Idee“, sagte Pfarrer Ralf Honig aus München.

Noch bis zum 23. April ist die Ausstellung im Untergeschoss der Münchner Hauptbahnhofs frei zugänglich. Die Graphic Novel „Martin Luther“ von Andrea Grosso Ciponte und Dacia Palmerino ist im Frankfurter Verlag Edition Faust erschienen.