Mal ehrlich!

Mal ehrlich! (Bild: 7 Wochen Ohne)Laut einer Umfrage glauben fast zwei Drittel der Deutschen, auf Fragen wie „Hat es geschmeckt?“ oder „Wie sehe ich aus?“ dürfe man mit einer Lüge antworten. Die evangelische Fastenaktion "7 Wochen Ohne" widmet sich mit ihrem Motto 2019 dem alltäglichen Umgang mit der Wahrheit. Die Fastenaktion wurde mit einem großen Fernsehgottesdienst am 10. März eingeläutet, in dem Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler die Predigt hielt.

„Mal ehrlich! Sieben Wochen ohne Lügen“ soll zum Nachdenken darüber anregen, wie oft wir in der alltäglichen Kommunikation kleine und große Notlügen nutzen oder sogar falsche Aussagen machen. Die Aktion will zur Wahrheit ermutigen – in der Fastenzeit 2019 und darüber hinaus. In Ihrer Predigt sagte Susanne Breit-Keßler: "Ehrlich, aufrichtig, wahrhaftig leben - das ist heilsam und befreiend. Das bedeutet, sich nicht selbst und die eigene Befindlichkeit, das eigene So-Sein zum Zentrum des Handelns zu machen. Sondern sich zu orientieren an dem, was die Bibel sagt. Gott liebt uns, wie wir sind, mit all unseren glanzvollen Seiten und den unerfreulichen Abgründen."

Seit mehr als 30 Jahren lädt 7 Wochen Ohne als Fastenaktion der evangelischen Kirche dazu ein, die Zeit zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst zu erleben, spirituell aufzutanken und neue Lebensorientierung zu finden. Millionen Menschen in ganz Deutschland lassen sich darauf ein, den Blick auf den Alltag zu verändern: für sich allein, in Familien oder als Fastengruppe in Gemeinden.

Die exklusiv gestalteten Tageswand- und Tagestischkalender der edition chrismon bilden wieder das zentrale Element der Aktion. Sie begleiten die Teilnehmer durch die Fastenzeit und die Ostertage. Sieben Fotografen haben sich mit je einem Wochenthema beschäftigt. Zu jedem Thema gibt es eine Bibelstelle mit einer Auslegung des Theologen und Publizisten Frank Muchlinsky. Ergänzt werden die Wochenthemen durch Zitate, Gedichte und Geschichten von Schriftstellern, Theologen und Journalisten.