Münchens evangelische Jugendkirche

Die Rogatekirche München (Bild: EJM)Am 23. April wurde Münchens evangelische Jugendkirche eingeweiht. Die Rogatekirche an der Bad-Schachener-Straße wird künftig die Zentrale der Evangelischen Jugend München sein und damit auch der spirituelle Mittelpunkt der kirchlichen Jugendarbeit in München.

Die Predigt zum Einweihungsgottesdienst hielt Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler. Sie fühle sich glücklich und beschwingt, zugleich sei ihr die neue Jugendkirche schon vertraut, wie bei einem Déjà-vu. Susanne Breit-Keßler gratulierte der EJM zu ihrer neuen Heimat: „Das, was Sie sich wünschen für die Jugendkirche, das gebe Gott uns allen: Fröhliche Freiheit in Verantwortung, Kraft und Leidenschaft, Gastfreundschaft und Offenheit für andere, Kreativität und Lebensfreude.“

In ihrer Predigt über die biblische Geschichte vom Fischzug am See Tiberias sprach sie von typischen Facetten der Jugend und davon, wie sie in der neuen Jugendkirche ihren Platz bekommen werden. Tatsächlich ist schon jetzt eine bunte Palette von Aktionen geplant: Konzerte, Ausstellungen, Theateraufführungen, Stadtteilfeste und viele frische, kreative Ideen. Alle Aktivitäten werden von den Jugendlichen selbst mitgeplant: Mehr als 1000 Jugendliche arbeiten regelmäßig in der Evangelischen Jugend, die hauptberuflichen MitarbeiterInnen sind für rund zehntausend Kinder und Jugendliche in München da. An sie richtet sich das vielfältige Programm der EJM. Und dank des Kirchenraumes soll es auch neue spirituelle Angebote geben: Ein regelmäßiges Mittagsgebet, Andachten und Segnungen. "Bisher waren wir in normalen Büros untergebracht. Es macht schon einen riesigen Unterschied nun auch einen Kirchenraum mit nutzen zu können", berichtet Michael Stritar, der Dekanatsjugendpfarrer.

Die EJM teilt sich die frisch umgebauten Räume in Gemeindezentrum und Gotteshaus mit der Gemeinde vor Ort, so gibt es auch Begegnung zwischen den Generationen. Darüber freut sich Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler sehr: „Hier leben und feiern Gemeinde und Jugend zusammen. Dieses Miteinander der Generationen freut mich von Herzen. Jung und Alt verschreiben sich gemeinsam dem Gedanken einer integrativen Kirche und Gesellschaft.“