Guter Tod?

Christian Ude und Susanne Breit-Keßler im Gespräch (Bild: Franz Schörner)Wird der Tod aus unserer Gesellschaft ausgeklammert, weil sie zu einseitig auf Jugendlichkeit und Erfolg ausgerichtet ist? Wie nachvollziehbar ist der Wunsch nach einem selbstbestimmten Tod? Wie soll mit Sterbehilfe rechtlich umgegangen werden und welche Erfahrungen hat man damit in den Niederlanden oder andernorts gemacht? Um solche schwierigen Fragen drehte sich das Gespräch, das am 2. März Christian Ude mit Susanne Breit-Keßler im Metropoltheater in München führte und das nun online veröffentlicht wurde.

Der Anlass des Gesprächs war das Theaterstück „Der gute Tod“, das zuvor im besagten Theater aufgeführt worden war. Das Ziel des anschließenden Gespräches war, so Christian Ude: „Dass man es so differenziert sieht, wie man es sehen muss, wenn man der Realität halbwegs gerecht werden will.“ Und so sprach er im Verlauf der Diskussion grundsätzliche Erwägungen und aktuelle Streitpunkte an. Seine Gesprächspartnerin Susanne Breit-Keßler vertrat profiliert und engagiert ihre Position. Zugleich zeigte sie viel Mitgefühl für die betroffenen Menschen in ihren ganz konkreten Situationen. So entstand ein ernsthaftes und intensives Gespräch mit angemessener Tiefenschärfe. Es wurde auf Video aufgezeichnet und nun auf Youtube veröffentlicht.

Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler setzt sich aktiv für eine gute Begleitung von Sterbenden ein, im öffentlichen Diskurs und als Schirmfrau der Evangelischen Stiftung Hospiz.