Die Botschafterin des Grünen Knopfes

Am 30. Oktober wurde Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler von Staatssekretärin Maria Flachsbarth zur "Botschafterin des Grünen Knopfes" ernannt (Bild: SBK)Gute Kleidung sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch nachhaltig und fair produziert. Das neue Gütezeichen "Der Grüne Knopf" kennzeichnet ab 2019 textige Produkte, die unter guten Bedingungen hergestellt wurden. Seit dem 30. Oktober ist Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler Botschafterin des Sigels.

Das Verbrauchersigel geht auf die Initiative des "Bündnisses für nachhaltige Textilien" zurück, dass sich nach dem tragischen Einsturz der Textilfabrik Rana Plaza in Savar in Bangladesch gegründet hatte. Als Bewertungsgrundlage dienen die Standards auf der Webseite Siegelklarheit.de Schon 130 Unternehmen haben sich dem Bündnis angeschlossen, vom Fair-Trade-Label bis zum Discounter. Sie allen haben sich verpflichtet, ihre Produkion nachhaltiger und fairer zu gestalten und ihre Fortschritte jährlich zu dokumentieren. Susanne Breit-Keßler sagte dem Sonntagsblatt in einem Interview: "Nicht alle Mitglieder im Textilbündnis haben ihre Produktion schon zu 100 Prozent auf faire und nachhaltige Rahmenbedingungen umgestellt. Trotzdem geht es darum, möglichst alle Hersteller für das Bündnis zu gewinnen, damit sie künftig nur noch faire Textilien verkaufen. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aber es ist wichtig, damit anzufangen, sonst passiert gar nichts."

Um dieses Anliegen zu unterstützen wirbt die Regionalbischöfin für das neue Gütezeichen, in der Öffentlichkeit und auch in ihrem eigenen Umfeld. Neben ihr ist auch "Germanys Next Topmodel"-Kandidatin Barbara Meier Textilbotschafterin für den "Grünen Knopf".